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"S07106 Radtour 2008 Butterflies"



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1220,99 €

Mehr Infos zum Butterflies-Projekt:

Etappe Nr. 4: Münster - Salzbergen, Sintflut, die Zweite

Wieder einmal haben wir es geschafft: Nachdem wir seelenruhig unsere Fahrräder bepackt hatten und unter bedecktem Himmel losgefahren waren, taten wir erst einmal das, was wir auf dieser Tour besonders gut können: nach ca. 2,5 Minuten Fahrt machten wir Pause. Wir versorgten uns mit Proviant für den Tag, irrten dann durch Münster auf der Suche nach Post und Bahnhof und dann ging es auf unsere erste Etappe auf dem Emsradweg.

Heute kam die Sonne nicht so häufig zum Vorschein und so waren wir schon gewarnt. Als wir Emsdetten erreichten, hatten wir auch schon ein ausgewachsenes Gewitter über den Köpfen. Zum Glück fanden wir sofort Zuflucht unter dem Vordach eines Malerbetriebes.

 

Wir wurden dort nett aufgenommen und mit Kaffe und Keksen versorgt. Außerdem machte Silke auf dem Klo einen Exkurs zum Thema "hilfreiche Beschilderung". Auf dem Klo dort hing nämlich über der Klorolle das Schild "Material hängend lagern".

Wir erfuhren außerdem von einem Mutarbeiter, dass in Münster alle Straßen unter Wasser standen, was bei uns für schallendes Gelächter und bei dem Mitarbeiter für Verwirrung sorgte. Nachdem wir unsere Geschichte aus Dortmund erzählt hatten, war die Sache allerdings klar.

Logisch, dass es erst wieder anfing zu regnen, als wir in Rheine die nächste Pause machten. Hier sorgten wir auch schon dafür, dass wir die Nacht einen Schlafplatz haben. (Wie der aussieht, seht ihr, sobald wir wieder Bilder hochladen können. Wir sitzen hier am PC des Platzwartes, der uns netterweise ins Internet gelassen hat.)

Tachodaten 29.07.08:
gefahrene Strecke (Tag): 80,65 km (Yeah!)
Zeit unterwegs: ca. 8:40 Stunden
reine Fahrzeit: 5:03:25 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,94 km/h
maximale Geschwindigkeit: 32 km/h
Strecke gesamt: 239 km (4 Tage)

29.7.08 20:14


Etappe Nr. 3: Selm- Münster

Nachdem wir genug Spuren der Verwüstung hinter uns gelassen hatten und auch die Spuren des Regens vom Zelt getrocknet waren, beendeten wir für's Erste unser Dasein als militante Dilettanten- Camper. Wobei wir hier mal erwähnen müssen, dass wir es trotz unseres Anfänger-Daseins geschafft haben, das Zelt zu zweit in nur ca. 6 Minuten aufzubauen und dabei auch nicht blöder auszusehen als sonst. Außerdem hatten wir sogar im Gegensatz zu vielen anderen Campern unsere eigene Klorolle mit. Gut, an den Stopfen für's Waschbecken haben wir nicht gedacht, aber den besorgen wir heute.

Hier noch ein Bild von einer dilettantischen, militanten Passantin auf dem Campingplatz. Wer es ist, verraten wir aber nicht.

 

Wer uns per Mail (unter Kontakt) die kreativste Bildunterschrift zusendet und dazu auch seine Adresse, bekommt von uns eine Postkarte von der Tour.

Auf dem Weg nach Münster gingen wir wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nach: Pause machen. Diesmal mit einem kleinen Eis:

Danach ging es dann aber zügig nach Münster weiter, wo wir Zuflucht in einen Studentenwohnheim gefunden haben. Quasi mit Familienanschluss. Deswegen bleiben wir auch noch einen Tag und tun das, was wir so gut können: Pause machen!

Aber da man nur vom Pause machen ja nicht vorwärts kommt, hier noch die Beweise, dass wir dann und wann auch mal radfahren:

Tachodaten 27.07.08:
gefahrene Strecke (Tag): 43,25 km
Zeit unterwegs: ca. 4,5 Stunden
reine Fahrzeit: 2:42:46 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,94 km/h
maximale Geschwindigkeit: 31 km/h
Strecke gesamt: 159 km (3 Tage)

28.7.08 10:36


Nach uns die Sintflut -Nachtrag zur 2. Etappe

Gestern morgen erreichten uns einige besorgte sms, die uns veranlassen hier nochmal etwas klar zustellen:

Die Spur der Verwüstung liegt hinter uns. Wir haben schließlich Timing und offenbar ist auch die Verbindung nach oben gut genug, dass die Unwetter immer erst nach uns ankommen.

Dennoch ist es ja nicht so, als bekämen wir von alledem nichts mit...

Wir radeln durch gespenstische Landstriche. Die Menschen haben längst Zuflucht in ihren Häusern gesucht. Auf einsamen Wäscheleinen hängen vergessene Handtücher. Ein Hund jault in der Ferne. Kirchenglocken läuten und der Wind pfeift uns um die Ohren. Wo wir hinsehen: am Horizont nichts als grau-schwarze Wolken, die uns von allen Seiten bedrängen...

 Aber wenn man sein Zelt eben doch erst aufbaut, und sich erst, wenn es schon steht, und der Regen losgegangen ist, vom Platzwart sagen lässt, dass der Zeltplatz voll ist, dann kann einen das auch nicht mehr schocken.

Einzig die Nachbarn, ie uns bis viertel vor drei mit ihrer schönen Technomusik beglückten, schafften es in uns doch noch einige Mordgedanken auszulösen. Aber dafür gibt es ja nette Nachbarn, die dann einfachmal mitten in der Nacht über den gesamten Zeltplatz brüllen und uns so die dringend benötigte Ruhe bescheren. Danke!

28.7.08 09:56


Etappe Nr. 2: Schwelm-Selm

"Wir haben ein C ein H und ein W verloren und obwohl ein Fahrer gehupt hat, haben wir es nicht wieder aufgehoben!"
Mit diesen Worten haben sich die beiden Radfahrerinnen heute bei mir (Inga, die nicht- rasende radelnde Spendentourreporterin..) gemeldet, nachdem sie 67,99 km in Richtung Meer gefahren waren.

Es stelle sich ihnen allerdings immer noch die Frage, ob sie wirklich Richtung Norden fahren, oder ob sie nicht doch irgendwann an der Adria landen. Immerhin hätten sie heute Flammkuchen gegessen und Mareike hat Almdudler getrunken.



Da die beiden heute in einem recht steinzeitlichem Ort ohne vernünftige Kommunikationsmöglichkeiten (auch genannt "Internet"..) abgestiegen sind, können sie leider nicht selbst bloggen und haben mich beauftragt euch zumindest mitzuteilen, dass sie gut und gerade rechtzeitig vorm Gewitter angekommen sind und trotz Sintflut noch leben.

 

Tachodaten 26.07.08:
gefahrene Strecke (Tag): 67,99 km
Zeit unterwegs: 7 Stunden 9 Minuten
reine Fahrzeit: 4:26:56 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,28 km/h
maximale Geschwindigkeit: 44 km/h
Strecke gesamt: 115 km (2 Tage)
26.7.08 22:03


Bergetappe Nr. 1: Dormagen-Schwelm

So sahen die Räder heute morgen aus, als wir sie fertig gepackt hatten. Und wir haben sogar auch noch drauf gepasst.

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir die erste Etappe in Angriff. Dabei mussten wir uns allerdings meistens auf die Defensive verlegen, sei es gegen eigenwillige Lenker, enge Begrenzungspfähle, taube Passanten, umfallende Fahrräder oder beißende Ameisen. Wir blieben jedoch immer Sieger, auch gegen die gefühlten 500 Höhenmeter, 300km und 50°C im Schatten. Aber wir wollen nicht klagen, denn immerhin waren wir schneller als gedacht:

Wir fahren schon Fähre! Bei genauerem Hinsehen mag dem geneigten Leser allerdings auffallen, dass Norderney und Juist verdächtig eng beieinander liegen:

Möglicherweise handelt es sich auch gar nicht um Juist und Norderney... Wer uns hilfreiche Tipps zur Orientierung geben kann, möge bitte kommentieren. (Vielleicht überqueren wir hier ja auch gerade die Adria, was nähe läge, da sich die Berge auf der Strecke ja auch wie die Alpen angefühlt haben...)

Wie auch immer, wir sind da gelandet, wo wir hin wollten. Hier sieht Mareike so aus, wie Silke sich nach der Ankunft fühlte:

Tachodaten 25.07.08:
gefahrene Strecke (Tag): 47,54 km
Zeit unterwegs: 5, 0 Stunden
reine Fahrzeit: 3:39:15 Stunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 13,01 km/h
maximale Geschwindigkeit: 34 km/h
Strecke gesamt: 47 km (1 Tag)

25.7.08 22:29


Jetzt geht's lohos!

Na ja, noch nicht ganz.

Erst mal müssen wir uns für so eine Tour natürlich angemessen stärken!
Immerhin kommt direkt zu Beginn die erste Bergetappe!

Also, ran an die Pfanne!

Mjammi! Lecker!


So sieht ein chaotischer gemütlicher Frühstückstisch am Morgen des Aufbruchs aus.

Und so unser Gepäck, bevor es auf dem Fahrrad ist.

Wie das da alles drauf passen soll?
Und wir auch noch?
Na ja, wir werden sehen.
Im Notfall werden wir dem Gepäck vor Augen halten, dass es diese gar nicht hat und auch keine Füße zum Trampeln. Also soll es gefälligst Platz machen für Leute mit Augen und Füßen.
Und wir werden seinen Einwand ignorieren, dass es ja auch gar nicht seine Idee war, auf Tour zu gehen und es gerne auch einfach da weiter rumliegen kann.

So, nun müssen aber noch ein paar Dinge erledigt werden. Müll runterbringen, Palme auf die Treppe stellen, damit der Nachbar sie gießt, ein bisschen aufräumen und dann die Räder bepacken.

Und dann gehen wir alle nochmal Pipi machen, wer will, holt sich noch ein Eis und dann reiten wir los!

Juchu, es geht los!

Einen frischen Spendenstand gibt es pünktlich zur Abfahrt auch noch:

692,14 Euro!
Vielen Dank!
25.7.08 10:21


Entscheidungen...

Nein. ich werde die Tour durchziehen. Auch wenn mich eine sms gerade beinahe davon abgehalten hätte. Allerdings hielt ich es für eher unwahrscheinlich bis 4 Uhr nachmittags in Uganda zu sein, um dort eine Frauengruppe übernehmen zu können. Erst recht nicht mit dem Fahrrad...

 

Also doch "nur" Juist. Morgen geht's los. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter hält. (Oder zumindest so "schlau" wechselhaft ist, dass es immer da, wo wir sind nicht regnet.

24.7.08 11:02


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